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Aufräumarbeiten in der Grottegrotte2

„So geht das nicht!“ Mit dieser entrüsteten Aussage meldet sich im Religionsunterricht ein Schüler aus der HHUc zu Wort. Auf meine Nachfrage, was er denn damit meine, richtet er unseren Blick auf einen Ort auf dem Schulgelände, der oft überhaupt nicht wahrgenommen wird.grotte1

r meint jene steinerne Grotte, auf dem großen Schulgelände zwischen Schulgebäude und Turnhalle zwischen größeren Sträuchern und Bäumen gelegen, die als Abbild der sogenannten Lourdes-Grotte im letzten Jahrhundert errichtet worden war.
Die Schwestern vom Orden „Unserer Lieben Frau“ wollten damit ein Zeichen der Dankbarkeit für die Erteilung der Erlaubnis zur Abnahme des Abiturs setzen.

Und offensichtlich war die Grotte im Laufe der Zeit ein wenig „in die Jahre“ gekommen. Besagter Schüler hatte dies wohl wahrgenommen und sich zugleich über die gewaltige Verunreinigung dieses Ortes geärgert.

grotte3Schnell findet er im Kurs Zustimmung und schon bald ist der Gedanke im Raum: Können wir nicht die Grotte mal komplett reinigen? Nach dem Abschluss der bisherigen Unterrichtsreihe nehmen die Vorüberlegungen schnell konkrete Formen an! Ohne großen finanziellen Aufwand sollen die Steine der Grotte mit einem Dampfdruckreiniger „aufgehübscht“, das Laub entfernt und die Sträucher zurückgeschnitten werden.

Dann gilt es den Müll zu entsorgen und einen kleinen Brunnen, der mit zur Anlage gehört, zumindest wieder freizulegen.

An einem Nachmittag, außerhalb der normalen Unterrichtszeit, trifft sich der Religionskurs, ohne dass auch nur ein Schüler fehlt!
Mit „Volldampf“ geht es an die Arbeit und schon nach einigen Stunden ist die Grotte kaum wieder zu erkennen!

Als Religionslehrer bin ich von dieser Eigeninitiative der Schüler total beeindruckt. Als ich noch einmal nach deren Motivation für dieses Bemühen frage, erhalte ich eine Antwort, die mich sprachlos macht: „Wir hatten bisher hier an der Schule eine gute Zeit. So können wir auf diesem Weg der Schule etwas zurückgeben!“
Respekt und Anerkennung den Schülern vom Religionskurs der HHUc!

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Der ursprüngliche Grundstein am Gymnasium St. Michael in Ahlen von 1912 ist bei den Abbrucharbeiten verloren gegangen.
Am Freitagmittag - 8. April 2011 - jedoch gab es am St. Michael eine weitere Grundsteinlegung. Denn dort, wo früher das alte Gebäude gestanden hat, ist der neue Baukörper, der das Gymnasium und das Berufskolleg demnächst verbinden wird, im Rohbau schon fast fertig.

Kurz vor dem Richtfest begingen Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer und Eltern des Gymnasiums und des Berufskollegs St. Michael gemeinsam mit den Bauleuten eine feierliche „Ecksteinlegung“, wie Schulseelsorger Johannes Gröger es nannte.
Der Eckstein sei bei den Kathedralen früherer Jahrhunderte der letzte Stein gewesen, der das Gewölbe gehalten habe. Und so wollte Gröger die gestrige Zeremonie auch verstanden wissen.Gemeinsam mit dem katholischen Schulseelsorger des Gymnasiums, Stefan Bagert, und der evangelischen Pastorin Annemarie Liberal segnete der Lehrer und Diakon den Grundstein, der die Aufschrift „2010“ trägt, bevor er zusammen mit einer kleinen Kiste in die Wand eingelassen wurde. Ein Kreuz, ein Bronzeengel, eine Urkunde sowie Zeitungen sollen nun, so Gröger, für mindestens die nächsten 150 Jahre hinter dem Stein ihren Platz finden.

Zuvor hatten die Schulleiter Mechthild Frisch und Lothar Weichel die zahlreichen Gäste der Zeremonie begrüßt, unter ihnen auch Vertreter der Bauabteilung des Bistums, des Architekturbüros und der ausführenden Baufirmen.
Gerd Buller, stellvertretender Direktor des St. Michael Gymnasiums, hatte die Kiste gepackt, die hinter dem Stein eingemauert werden sollte. Er hatte es auch übernommen, einen kurzen Blick auf die Geschichte des St.-Michael-Gymnasiums zu werfen, das 1912 den ersten Grundstein bekommen hatte und von dem Unternehmen Flürenbrock gebaut worden war.grundsteinsegnung3

Neugestaltung Schulkapelle St. Michael, Ahleni neuekapelle

Schüler, Lehrer und Elternvertreter waren am 26. November 2010 nach Abschluss der Renovierung zu einer ganz besonderen Segensfeier eingeladen.
Nach einer zweijährigen Bauzeit war die Schulkapelle endlich wieder fertig gestellt. Grund genug, um im Rahmen einer Eucharistiefeier die Kapelle und auch den neuen Altar zu segnen.

Dem Bedarf der unterschiedlichen Liturgieformen entsprechend, ist bei den Umbaumaßnahmen von der bis dahin gegebenen frontalen ausgerichteten Anordnung der Bestuhlung und dem erhöhten Altarraum Abstand genommen worden. Der Tisch des „Wortes“ und des „Brotes“ ist nun in der Mitte des Raumes postiert, um den herum sich die Schulgemeinde zum Gottesdienst versammeln kann.

Darüber hinaus bietet der große Kapellenraum reichhaltige Möglichkeiten, um, je nach Bedarf, durch weitere Bestuhlung unterteilt zu werden.

In die umfangreichen Baumaßnahme wurden auch die vom Telgter Künstler Ludwig Baur gestalteten Buntglasfenster einbezogen.
Die vorhandenen Stahlfenster mit Bleiverglasung konnten energetisch saniert werden. Zudem haben der neuverlegte Holzdielenboden und die veränderte Deckenkonstruktion zu einer einzigartigen Atmosphäre des Raumes beitragen.

Offenes Angebot in der Oase zum „Hungertuch“i augenblick

Ungefähr 25 Schülerinnen und Schüler haben sich in der „Oase“ für eine ganz kurze Zeit eingefunden.
Es ist 11:25 Uhr und die zweite große Pause hat soeben begonnen.
Diejenigen, die hier sind, folgten einer Einladung der Schulseelsorger des Berufskollegs St. Michael und des Gymnasiums St. Michael. In der 15minütigen Pause halten sie für einen „AugenBlick“ gedanklich inne und richten dabei den Blick auf das aufgehängte Misereor Hungertuch.

An sechs aufeinander folgenden Donnerstagen versucht das Pausenangebot unterschiedliche Gedanken des Künstlers Tony Nwachukwu aus Nigeria aufzugreifen, die in die Gestaltung vom diesjährige Hungertuch (2009) eingeflossen sind.
Dabei geht es um das zentrale Thema der „Schöpfung“. Tiefgründig verbindet der Künstler in der Darstellung des Hungertuches den Schöpfungsbericht mit seinen Alltagserfahrungen in Nigeria. Er schlägt dabei die Brücke in die „globalisierte Welt“ und spricht den Betrachter so unmittelbar an.

„Lebendigkeit“, „Zerstörung“ und „Bewahrung“ sind weitere gedankliche Impulse des Pausenangebotes zum Hungertuch. Dabei wird deutlich, wie sehr auch wir hier in Europa an der Zerstörung der Umwelt Mitverantwortung tragen und zugleich auch einen kleinen Beitrag zur Bewahrung der Schöpfung leisten können. Dafür gilt es immer wieder neu den Blick zu schärfen!

„Gottes Schöpfung bewahren – damit alle leben können!“ – die Gedanken des Pausenangebotes stimmen nachdenklich und lassen aufhorchen.

Bau-Container dient als Ersatzkapellei baucontainer

Als in der Vorweihnachtszeit des Jahres 2008 in der „Oase“ am St. Michael die Schüler zusammenkamen, war schon ein wenig Alltag in den als Ersatzkapelle umfunktionierten Bau-Container eingekehrt. Was ursprünglich als Notlösung angesehen wurde, erwies sich in der Praxis als großer Gewinn.

Als im Rahmen der umfangreichen Renovierungsarbeiten des historischen Hauptgebäudes des Gymnasiums St. Michael die Bauarbeiten im Sommer 2008 begannen, stand man aus der Sicht der Schulseelsorge zunächst vor einem unlösbaren Problem.
Während für die ausquartierten Schulklassen drei große Bau-Container aufgestellt wurden, in denen der Unterricht vorübergehend stattfand, hatte man für die mit dem Berufskolleg St. Michael gemeinsam genutzte Kapelle im Altgebäude offensichtlich keinen Ersatzraum eingeplant!

Die beiden Schulseelsorger unternahmen daraufhin vielfältige Bemühungen, um gemeinsam mit dem Generalvikariat Münster ein temporäres Ersatzangebot schaffen zu können. Nachdem die Schulklassen seit den Herbstferien wieder in das Schulgebäude umziehen konnten, stand somit einer der drei Bau-Container als „Ersatzkapelle“ zur Verfügung.

Ein großes Holzkreuz, die Bestuhlung und die Musikanlage aus der alten Kapelle wurden dank vieler helfender Hände in den Bau-Container getragen. Damit die Kapelle auch von außen wahrgenommen werden konnte, schufen Kathrin Vüllers und Marcel Stuckenschnieder, Lernende am Berufskolleg, ein Graffiti-Schild mit der Aufschrift „Oase“.

Auch im Internet gibt es dazu Berichte:

Morgenimpuls im Baucontainer - Kapelle des Berufskollegs St. Michael zurzeit nicht nutzbar: hier

Stolperstein Schulseelsorge - Wenn ein Baucontainer zur „Ersatzkapelle“ wird: hier (Seite 20)

Kontakt

Tel.: 02382 91 400
Fax.: 02382 91 4040
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Berufskolleg St. Michael
Warendorfer Str. 72, 59227 Ahlen

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