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Endlichkeit

Ausstellung zeigt die Endlichkeit des Lebens – Schulseelsorge eröffnet Räumeendlichkeit

Wer in den letzten Monaten in die „Oase“ (unsere Ersatzkapelle) ging, machte dabei eine eigenartige Erfahrung, denn der Teil des Schulgebäudes des Gymnasiums, in dem sich die Oase befindet, glich einer „Geisterstadt“. Nach der Fertigstellung des Neubaus sind nicht nur die Schüler umgezogen, auch das Lehrerzimmer steht seitdem leer.

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Vor diesem Hintergrund wuchs die Idee, die leer stehenden Räume in der vierten Etage des Gymnasiums neben der „Oase“ anderweitig zu nutzen. Schließlich besteht in den freistehenden Räumen eine einmalige Chance, diese mit großer Kreativität neu auszugestalten. Die Schulseelsorger des Gymnasiums und des Berufskollegs St. Michael, Stefan Bagert und Johannes Gröger, brachten somit die Idee in die Kollegien der Schulen ein, zusammen mit den Schülern eine Projektausstellung unter dem Thema „In aller Endlichkeit“ zu realisieren. Eine Ausstellung, die über das Leben von der Geburt bis zum Tod – und darüber hinaus – einen Einblick in die Vergänglichkeit allen Seins darstellt.

endlichkeit5Das Ergebnis ist verblüffend und begeisternd zugleich: Nicht weniger als 34 Einzelprojektionen und Installationen konnten nun zu einer Ausstellung zusammengefügt werden, die ihresgleichen sucht. Mit großer Einfühlsamkeit erstellt und vielschichtiger Kreativität ausgestattet, laden die Kunstprojektionen zum Verweilen und Nachdenken ein. Zugleich wird der Betrachter auch zu einer aktiven Auseinandersetzung und schriftlichen Stellungnahme eingeladen.

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Als alle beteiligten Schülerinnen und Schüler zur Eröffnung der Ausstellung zusammenkamen, staunten die Beteiligten nicht schlecht über die große Anzahl der „Mitarbeiter“, ca. 150 Personen! Seit der Fastenzeit hatten sie sich in unterschiedlicher Weise im Unterricht mit der Thematik der „Endlichkeit“ auseinander gesetzt und Ideen für die Ausstellung entwickelt. Vielfältige Blickwinkel laden nun dazu ein, sich der Thematik zu stellen.

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Die Vergänglichkeit der „Berliner Mauer“ findet als politisches Motiv zum Beispiel ebenso Berücksichtigung wie etwa eine rein biologische Betrachtungsweise, die die Entwicklung und Evolution vor Augen führt. Die Projektion von lyrischen Gedichten verweist auf die Vergänglichkeit der Liebe und unterschiedliche Gegenstände in einem umdekorierten Schrank erschließen soziologische Perspektiven der verschiedenen Lebensphasen des Menschen.endlichkeit4

 

Kurzum: Der Besucher der Ausstellung wird durch die figürlichen Darstellungen, Texte, Klangcollagen und den mit viel Farben ausgestalteten Räumen in eine Welt hinein genommen, die zur Nachdenklichkeit anregt und zugleich dokumentiert, wie kreativ Schülerinnen und Schüler sein können – sofern man ihnen dazu Raum und Zeit gibt.Als Religionslehrer bin ich von dieser Eigeninitiative der Schüler total beeindruckt. endlihckeit6Als ich noch einmal nach deren Motivation für dieses Bemühen frage, erhalte ich eine Antwort, die mich sprachlos macht: „Wir hatten bisher hier an der Schule eine gute Zeit. So können wir auf diesem Weg der Schule etwas zurückgeben!“

Respekt und Anerkennung den Schülern vom Religionskurs der HHUc!

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