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Berufskolleg St. Michael
Warendorfer Str. 72
59227 Ahlen

Tel.:     02382 91400
Fax:     02382 86845
E-Mail: info@Berufskolleg-St-Michael.de

      

              Herzlich Willkommen!

  

  

08.09.2010

 

Wir haben unsere Termine aktualisiert.

 


 

07.09.2010

 

Ein Außenseiter, ein Nichtsnutz, ein Versager - Peer Gynt

 

Nachts träumt Peer von der weiten Welt.

Von großen Häusern in warmen, fernen Ländern, von heißen Wüsten und tiefen Wäldern.

Ein großer Kaiser will er sein.

Jeden will er herumkommandieren.

Fünf Frauen an einer Hand. Eben ein richtiger Mann will er sein…

 

Begleitet Peer auf seiner Reise und kommt am Freitag, 24.09.2010 oder am Samstag, 25.09.2010 um 20:00 Uhr zur Grotte des Berufskollegs St. Michael.

Tickets gibt es jeder großen Pause vor dem Sekretariat zu kaufen - oder telefonisch
über unsere PeerGynt-Hotline: 02382 91400

 


 

06.09.2010

 

Verstärkung für unser Kollegium

 

Seit dem Schuljahresbeginn hat das - sonst schon starke - Kollegium eine Verstärkung bekommen.
Und hier stellt sie sich kurz vor. Bitteschön:

 

„Beim Lehren lernt man“, wusste bereits Seneca. Den treffenden Leitsatz beherzige auch ich, Eva Maria Krause und seit dem Schuljahr 2010/11 neue Lehrkraft für Englisch, Volkswirtschaftslehre und Politik am Berufskolleg, denn ich bin eine sog. OBAS-Seiteneinsteigerin.

 

Was bedeutet OBAS?

Hinter dieser Abkürzung verbirgt sich die begrifflich leicht sperrige „Ordnung zur berufsbegleitenden Ausbildung von Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteigern und der Staatsprüfung“, die es Schulen aus Gründen dringenden Personalbedarfs ermöglicht, qualifizierte Hochschulabsolventen ohne Staatsexamen einzustellen. OBAS-Seiteneinsteiger gelten als Lehrkräfte in Ausbildung, die von Anfang an selbstständig unterrichten, parallel das Studienseminar besuchen und nach zwei Jahren mit einer erfolgreich abgelegten Staatsprüfung die entsprechende Lehramtsbefähigung in NRW erhalten.

 

So verhält es sich auch bei mir, Magister-Absolventin der Sozialwissenschaften. Anglistik und Pädagogik. Mein bisheriger Lebenslauf liest sich recht bunt und war alles andere als langweilig: sozialpädagogische interkulturelle Arbeit in Bochum, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in einer Organisation des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, wissenschaftliche Tätigkeit als Evaluatorin in einem Kölner Beratungsbüro, zusätzliche Ausbildungen in Arbeitswissenschaften, als Qualitätsmanagementbeauftragte und Lehrkraft für Deutsch als Zweitsprache. Doch der rote Faden, der sich durch meine sechs Jahre Berufserfahrung zog und stets meine große Leidenschaft darstellte, war die Erwachsenenbildung. In keinem anderen Bereich habe ich so viel menschliche Wärme, ehrliche Dankbarkeit und Begeisterung (jawohl!) erlebt – und nirgendwo so viel selbst dazu gelernt wie während des Unterrichtens!

 

Diese jahrelange Erfahrung gab den Anstoß, den Sprung ins „richtige“ Lehrerdasein zu wagen und jetzt bin ich in Ahlen. Am Berufskolleg St. Michael wurde ich von Beginn an herzlich aufgenommen und ich bin sicher, mit Beruf und Schule die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Meine nächsten zwei Jahre werden immens arbeitsam und sicher oft stressig, doch ich freue mich, hier zu sein!
 


Mini-Steckbrief:
Name: Eva Maria Krause, Alter: 33 Jahre, Geburtsort: Bochum
Interessen: Tanzen, Reiten, Irland, Sprachen und interkulturelle Begegnungen

 

Wir wünschen Frau Krause an dieser Stelle alles Gute, viel Erfolg und Gottes Segen!
 


 

30.08.2010

 

Unsere Neuen und ein Bild unserer Baustelle

 

Unter Info/Schüler haben wir Fotos unserer neuen Schülerinnen und Schüler. Die Fotos der Oberstufenschülerinnen und Oberstufenschüler werden wir im Laufe der Woche aktualisieren - dies gilt auch für die Termine.

 

Mit einem Klick auf das kleine Baustellenfoto erhält ein Blick auf die Baustelle unserer neuen Aula.

 

 


 

 

Das Berufskolleg St. Michael

wünscht allen Schülerinnen und Schülern

einen schönen Schulstart!

 

Dieser wird - traditionell - am fünften Schultag
gefeiert: Freitag, 03.09., 18:00 - 22:00 Uhr.
Alle Ehemaligen sind - wie immer - herzlich
dazu eingeladen.*)

 

*)
Das beliebte Schulfest und Ehemaligentreffen am ersten Freitag des neuen Schuljahrs (in NRW) soll auch diesmal stattfinden.
Da die Wetterlage allerdings sehr instabil ist und die Unterstellmöglichkeiten bei Schlechtwetter beim benachbarten Gymnasium durch den Abriss des Mitteltracktes nicht mehr gegeben sind, kann es durchaus sein, dass das Fest verschoben werden muss.

Also: einfach regelmäßig hier vorbeischauen, wir geben dann bekannt, ob es verschoben wird.


 

14.07.2010

 

Frau Knossalla wechselt zur Realschule St. Martin

 

In einer kurzer Rede am Ende des Schuljahres bedauerte es Herr Weichel im Namen der Schule sehr, dass unsere Englischlehrerin Frau Knossalla nach gut zwei Jahren am Berufskolleg an die Realschule St. Martin in Sendenhorst wechselt.
"Wir sind uns sicher, dass St. Martin ein guten Fang gemacht hat." sagte unser Schulleiter. "Sie sind eine engagierte und beliebte Lehrerpersönlichkeit, die Ihre Aufgaben in der Berufsfachschule mit Herzblut und hohem Sachverstand wahrgenommen hat." Bei Ihren Schülerinnen und Schülern und selbstverständlich auch in unserem Kollegium war sie sehr beliebt. "Wir werden Sie nicht vergessen und Sie zu allen wichtigen Aktivitäten einladen," so Herr Weichel weiter.

 

 

Wir sind uns sicher, dass St. Martin zuverlässigen und kooperativen "Zuwachs" bekommt. Das Berufskolleg St. Michael wünscht Frau Knossalla aus ganzem Herzen Gottes reichen Segen für all das, was vor ihr liegt.

 


 

08.07.2010

 

Abschluss und Abitur 2010

 

Herzlichen Glückwunsch allen Schülerinnen und Schülern!

 

 

HHOa

 

Bautista Lozano, Annalena; Bickes, Dennis; Biermann, Johanna; Bonsel, Marie; Budde, Barbara; Bußmann, Felix; Ewald, Johanna; Heißt, Adrian; Hess, Christina; Hotopp, Nora; Junfermann, Svenja; Kasalo, Tomislav; Keitemeier, Julia; Krampe, Maike; Langenhövel, Petra; Laustroer, Veronika; Masur, Christina; Ohlmeier, Aline; Peitz, Christian; Pernak, Natalie; Roces-Garcia, Noemi; Rösler, Florian; Schirrmacher, Anna; Struckmeier, Lena; Thiedig, Ilona

 

 

HHOb

 

Beck, Dennis; Becker, Karl; Erdmann, Frederik; Erhardt, Arthur; Erhardt, Rudolf; Farwer, Alfred-Jhon; Feder, Katharina; Hötte, Svenja; Kurzhals, Lara; Lerch, Kathrin; Lewak, Sandra; Lischensky, Melanie; Mansuroglu, Sibel; Montoya Barea, Joel; Niebling, Rafael; Nölle, Alexander; Petry, Mats; Rogalski, Nelli; Samson, Carsten; Schiebe, Angelina; Scholz, Anika; Scholz, Florian; Stuckenschnieder, Marcel; Szczuka, Kathrin; Vüllers, Katrin; Wennemer, Nina; Woschek, Christopher

 

 

HHOc

 

Aufhüppe, Florian; Aufderheide, Julia; Bake, Philipp; Bartoschek, Tanja; Caterisano, Teresa; Cox, Sarah; Dominik, Fabian; Dromi, Daniela; Gudrian, Daniel; Hagencord, Lisanne; Heimann, Sonja; Hennenberg, Stephan; Heublein, Sabrina; Hommernick, Florian; Jönsthövel, Tobias; Käller, Theresa; Kedzia, Simone; Kuhn, Karina; Lade, Nicolai; Lammert, Katharina; Liebenow, Jenny; Mischke, Niklas; Neumann, Julia; Pfafenrot, Olesja; Rosendahl, Nicolas; Voss, Julia-Sophia; Weppel, Katharina; Wiechers, Laura

 

 

HO

 

Alberternst, Marcel; Becker, Jennifer; Beyer, Patrick; Cicek, Tobias; Droll, Timo; Gehle, Martin; Golenia, Steve; Gottwald, Christoph; Hammelmann, Katja; Hooge, Edgard; Ljungrin, Elena; Müller, Nadine; Römer, André; Röwekamp, Sandra; Serbin, Tobias; Vitale, Valentina; Weber, Leonie; Westphal, Pascal

 

 

HHG13

 

Balkenholl, Corinna; Driefmeier, Christopher; Erdmann, Julia; Erdmann, Philipp; Gerwin, Mario; Gerzen, Arnold; Gerzen, Hermann; Grittner, Nicole; Jackson, Leona; Kerkhoff, Laura; Klostermann, Marina; Knicker, Maximilian; Koch, Norman; Kremser, Kristina; Kund, Arndt-Gerrit; Lechler, Michaela; Lückmann, Hendrik; Pälmke, Florian; Pätzke, Aline; Rubbert, Sabrina; Schlömer, Andreas; Schulz, Lena; Tulfot, Christian; Wagener, Sebastian; Wilinski, Tobias; Wischnewski, Bentje; Woestmann, Anne

 

 

 

Unsere Jahrgangsbesten (mit Herrn Schulleiter Weichel):

 

 


 

08.07.2010

 

Zeitzeugin Ani Richter steht Rede und Antwort

Ahlen (eve). Was glauben Sie, warum haben die Leute damals Hitler gewählt?, wollte eine Schülerin wissen. Ja, das weiß ich auch nicht!, lautete die überzeugende Antwort der schlagfertigen älteren Dame.

Sie ist eine Zeitzeugin erster Klasse, die heute über 80-jährige Anni Richter, geborene Aschoff. Denn ihre Familie hat während des Krieges die beiden jüdischen Mitbürger Marga und Karin Spiegel auf ihrem Hof in Ascheberg-Herbern versteckt und ihnen damit das Leben gerettet.

Am Dienstagmittag war Anni Richter gemeinsam mit Rudolf Blauth zu Besuch in der Klasse HHUa des Berufskollegs St. Michael, um über jene Zeit zu erzählen und den Schülern Rede und Antwort zu stehen.

Und da gab es nach den Fragen von Rudolf Blauth, der Anni Richter den jungen Leuten etwas näher brachte, noch jede Menge Informationsbedarf. Denn alle hatten den Film Unter Bauern gesehen, und wollten wissen, ob das alles so gewesen ist, wie dargestellt. Im Prinzip hat das meiste so gestimmt, antwortete Anni Richter, in den Einzelheiten aber habe sie das ein oder andere schon zu meckern gehabt.

Aber wie das eben so sei: Wenn das wirkliche Leben in einen Film einfließen soll, dann wird da immer so etwas an der Realität herumgeschraubt. Schließlich soll der Film eine gewisse Dramaturgie haben. Er soll etwas überzeichnen, es muss eine Liebesgeschichte dabei sein und so weiter.




 

 

28.06.2010

 

4. Sieger ein großartiger Erfolg

Berufskolleg-Jungs erst im Spiel um Platz 3 gestoppt – 5:0 Gruppensieg über van-Galen-Schule – Christian Fortströer zum besten Final-Four-Torhüter gewählt

 

Die Fußballmannschaft des Berufskollegs St. Michael hat vergangene Woche die Kreismeisterschaft der Schulen nur knapp verpasst. Im Spiel um Platz 3 unterlagen die Jungs von Trainer und Sportlehrer Jan Büchner dem Augustin-Wibbelt-Gymnasium in Warendorf denkbar knapp mit 2:4. Das Halbfinale gegen die Fritz-Winter-Gesamtschule hatten die Berufskollegianer 1:4 verloren, wobei eine indiskutable Schiedsrichterleistung nach Angaben nicht anwesender Zuschauer ein Weiteres dazu beigetragen haben soll.

So ist das mit dem 4. Platz: man hat Riesiges erwartet, ganz Großes geleistet, aber kurz vor dem Ziel dann doch verloren – es fühlte sich wie eine Niederlage an.

 

Dieses Gefühl dauerte an diesem Nachmittag nur wenige Minuten. Gefeiert von den großartigen Schlachtenbummlern begriffen die Kolleg-Jungs ganz schnell: Sie waren Vize-Vize-Kreismeister, die zweitbeste Fußballmannschaft Ahlens!

Und auch Trainer Büchner war überglücklich: „Ich bin unheimlich stolz auf meine Jungs“, sprudelte es aus ihm heraus, „sie haben Überragendes geleistet, da gibt es nichts Negatives!“

 

Auf ihrem Weg zum Gipfel hatten die Berufskollegianer eigentlich nur einen Tiefpunkt erlebt: Im Gruppenspiel gegen das heimische Albertus-Magnus-Gymnasium. Diese Mannschaft war vollgespickt mit Spielern von Preußen Münster, Borussia Dortmund und der Spvvg Tönnishäuschen.

 

Im Spiel im Platz 3 lief es zunächst gut, die Kolleg-Jungs lagen schnell 0:3 zurück und kamen durch einen 52-Meter-Knaller von Matthias Schewe noch mal heran. Doch dann ließen die Kräfte der Jungs vom Berufskolleg St. Michael nach. Aufgrund vieler Verletzungen traten sie nur mit acht Spielern an und verloren denkbar knapp mit 2:4.

Neben dem 4. Platz nahmen die BKSTM-Schüler noch den besten Torhüter mit nach Hause: Die Jury hatte sich einstimmig für Christian Fortströer entschieden.

 

 

Schulmannschaft:

Christian Fortströer, Jan Szemendera, Kevin Sickmann, Julius Britt, Steve Golenia, Marcel Pohlmann, Tobias Cicek, Philip Heldt, Martin Gehle, Björn Philipper, Patrick Lökes, Matthias Schewe, Patrick Muttlu

 


 

02.06.2010

Zusätzliche Leistung wird belohnt

Schüler des Berufskollegs St. Michael legten erfolgreich „TELC-Prüfung“ für Wirtschaftsenglisch ab

Ein halbes Jahr lang bereiteten sich 29 Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs St. Michael auf die international anerkannte TELC-Prüfung vor. Dieser Test entspricht dem europäischen Referenzrahmen für Sprachen und wird von einer neutralen Prüfungskommission, der TELC GmbH, einer Tochtergesellschaft des Deutschen Volkshochschulverbandes, abgenommen.

Am 27. Februar hatte die lange Vorbereitungszeit ein Ende und das Prüfungskomitee des TELC-Institutes traf im Berufskolleg St. Michael ein.

Im ersten Teil der Prüfung mussten die Schüler einige schriftliche Aufgaben lösen, wie zum Beispiel Geschäftsbriefe schreiben und multiple-choice Aufgaben bearbeiten. Weiterhin wurde das Hörverstehen getestet.
Der zweite Teil beinhaltete eine mündliche Prüfung, an der jeweils zwei Schüler teilnahmen. Die abgefragten Themen waren den Schülern zuvor nicht bekannt. Sie beinhalteten unter anderem Diskussionen über Personalentlassungen oder die Ausstattung von Büroräumen.
Die Vorbereitung war für die Schüler der Europaklasse ein Teil des Unterrichts. Aber auch Schüler anderer Klassen hatten die Möglichkeit, am Englischtest teilzunehmen. Dazu wurden zusätzliche Übungsstunden am Nachmittag angeboten.

Am vergangenen Mittwoch wurde der zusätzliche Arbeitsaufwand endlich belohnt: Die Schüler konnten ihre Zertifikate entgegennehmen. Die meisten der Teilnehmer bestanden die Prüfung mit guten oder sehr guten Ergebnissen. In einer kleinen Ansprache zeigte sich der Schulleiter Herr Weichel besonders erfreut über die Tatsache, dass immerhin 10 % der Schüler des Berufskollegs bereit sind, zusätzliche Qualifikationen im Fach Englisch zu erwerben. Er machte außerdem deutlich, dass dieses Fremdsprachenzertifikat die Chancen der Schülerinnen und Schüler auf einen Ausbildungs- oder Studienplatz erhöht.

 


 

25.05.2010

Lebendiger Geschichtsunterricht für Lehrerinnen und Lehrer
Auf den Spuren jüdischen Lebens in Ahlen

Als für die Schülerinnen und Schüler am Mittwochnachmittag der Unterricht bereits beendet war, begann für 12 Religionslehrerinnen und -lehrer von den Berufskollegs aus Ahlen und Beckum noch eine Zusatzstunde. Auf dem Stundenplan: Geschichte.
Thema: Auf den Spuren jüdischen Lebens in Ahlen. Als Geschichtslehrer fungierte der renommierte Münsteraner Historiker Matthias M. Ester.

Man traf sich am Berufskolleg St. Michael und begab sich auf den Weg in die Geschichte Ahlens.
Auf dem jüdischen Teil des Westfriedhofs stand die Gruppe vor dem Grab Siegmund Spiegels, dessen Geschichte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus dem aktuellen Kinofilm "Unter Bauern" bestens vertraut war.

In der Klosterstraße erzählte Matthias Ester an der Stelle, an der vormals das jüdische Gemeindezentrum mit der rückwärtig gelegenen Synagoge gestanden hatte, die Geschichte von Therese Münsterteicher. Nachdem alle Juden aus Ahlen ins Ruhrgebiet, z.B. nach Dortmund vertrieben worden waren und Ahlens Stadtväter und Parteioberen stolz auf ihre "judenfreie" Stadt waren, baute Therese Münsterteicher im Verborgenen ein logistisch organisiertes Versorgungsnetzwerk auf. Sie reiste oft mit einem großen Koffer nach Dortmund, tauschte ihn gegen einen leeren aus und versorgte so die in dem sogenannten Judenhaus lebenden Juden aus Ahlen mit dem Nötigsten.

Der Historiker wies seine interessierten Zuhörer darauf hin, dass man mit Therese Münsterteicher einen Einblick in die "Geschichte der Helfer" gewinne, es nun aber auch an der Zeit sei, sich mit der "Geschichte der Gaffer" zu beschäftigen, denn ohne die habe das zerstörerische Unrechtssystem nicht funktionieren können.
Nachdenklich fand man sich am Siegmund-Spiegel-Platz vor dem Heimatmuseum ein. Hier wurde Siegmund Spiegel, vermutlich der Onkel des o.g. gleichnamigen Siegmund Spiegel, in der Reichsprogromnacht am 09. November 1938 von Ahlener Nazis zu Tode gehetzt.
Aber auch in dieser Nacht habe es das andere Ahlen gegeben, referierte der Historiker.
So habe ein Arzt den wütenden Schlägertrupps den Weg ins Krankenhaus verwehrt und ein junger Kaplan einem Ahlener Juden Priesterkleidung zur Tarnung zugesteckt.

Am Ende dieser Veranstaltung der Arbeitsgemeinschaft der Religionslehrerinnen und Religionslehrer an Berufskollegs im Bezirk Ahlen/Beckum bedankte sich deren Leiterin Hildegard Schoppmann bei dem Referenten für seine beeindruckenden Ausführungen.
Die Geschichten des "Widerstands im Kleinen" sowie auch die zahlreichen in der ganzen Stadt verteilten Stolpersteine würden dafür sorgen, dass die jüdischen Spuren in Ahlen nicht verwischen, so die Beckumer Religionslehrerin.
Stellvertretend für seine Kolleginnen und Kollegen sprach sich der Leiter des St.-Michael-Berufskollegs Lothar Weichel dafür aus, die Impulse dieser ungewöhnlichen Geschichtsstunde an die Schülerinnen und Schüler weiterzugeben und vielleicht mit ihnen gemeinsam diesen Gang in die Ahlener Geschichte nachzugehen.

 


 

 

20.05.2010

Ausstellung zeigt die Endlichkeit des Lebens – Schulseelsorge eröffnet Räume

 

 Wer in den letzten Monaten in die „Oase“ (unsere Ersatzkapelle) ging, machte dabei eine eigenartige Erfahrung, denn der Teil des Schulgebäudes des Gymnasiums, in dem sich die Oase befindet, gleicht einer „Geisterstadt“. Nach der Fertigstellung des Neubaus sind nicht nur die Schüler umgezogen, auch das Lehrerzimmer steht seitdem leer.

 

Vor diesem Hintergrund wuchs die Idee, die leer stehenden Räume in der vierten Etage des Gymnasiums neben der „Oase“ anderweitig zu nutzen. Schließlich besteht in den freistehenden Räumen eine einmalige Chance, diese mit großer Kreativität neu auszugestalten. Die Schulseelsorger des Gymnasiums und des Berufskollegs St. Michael, Stefan Bagert und Johannes Gröger, brachten somit die Idee in die Kollegien der Schulen ein, zusammen mit den Schülern eine Projektausstellung unter dem Thema „In aller Endlichkeit“ zu realisieren. Eine Ausstellung, die über das Leben von der Geburt bis zum Tod – und darüber hinaus – einen Einblick in die Vergänglichkeit allen Seins darstellt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Ergebnis ist verblüffend und begeisternd zugleich: Nicht weniger als 34 Einzelprojektionen und Installationen konnten nun zu einer Ausstellung zusammengefügt werden, die ihresgleichen sucht. Mit großer Einfühlsamkeit erstellt und vielschichtiger Kreativität ausgestattet, laden die Kunstprojektionen zum Verweilen und Nachdenken ein. Zugleich wird der Betrachter auch zu einer aktiven Auseinandersetzung und schriftlichen Stellungnahme eingeladen.

 

 

 

 

Als alle beteiligten Schülerinnen und Schüler zur Eröffnung der Ausstellung zusammen kamen, staunten die Beteiligten nicht schlecht über die große Anzahl der „Mitarbeiter“, ca. 150 Personen! Seit der Fastenzeit hatten sie sich in unterschiedlicher Weise im Unterricht mit der Thematik der „Endlichkeit“ auseinander gesetzt und Ideen für die Ausstellung entwickelt. Vielfältige Blickwinkel laden nun dazu ein, sich der Thematik zu stellen.

 

 

 

 

 

 

Die Vergänglichkeit der „Berliner Mauer“ findet als politisches Motiv zum Beispiel ebenso Berücksichtigung wie etwa eine rein biologische Betrachtungsweise, die die Entwicklung und Evolution vor Augen führt. Die Projektion von lyrischen Gedichten verweist auf die Vergänglichkeit der Liebe und unterschiedliche Gegenstände in einem umdekorierten Schrank erschließen soziologische Perspektiven der verschiedenen Lebensphasen des Menschen.

 

Kurzum: Der Besucher der Ausstellung wird durch die figürlichen Darstellungen, Texte, Klangcollagen und den mit viel Farben ausgestalteten Räumen in eine Welt hinein genommen, die zur Nachdenklichkeit anregt und zugleich dokumentiert, wie kreativ Schülerinnen und Schüler sein können – sofern man ihnen dazu Raum und Zeit gibt.

 

Öffnungszeiten der Ausstellung:
Dienstag und Donnerstag in der zweiten Pause sowie donnerstags von 17:00 bis 19:00 Uhr
 


 

14.05.2010

Allons plus loin – Weiter so!

Unser Projekt „ Jeux sans frontières“ fand in Beckum am AMG statt – Leider ohne die Franzosen, denn die waren in Frankreich geblieben.

 

 

 

 

 

Am Freitagmorgen startete unser Austauschprojekt. Als erstes setzen wir uns zusammen, um Briefe an die Franzosen zu schreiben. Hier sieht man unser vorbereitetes Plakat.

 

 

 

 

 

 

Um 10:00 Uhr fuhr uns ein Bus nach Beckum, wo uns die genauso enttäuschten Schüler des AMG empfingen. Doch wir haben uns die Stimmung nicht vermiesen lassen und schauten zuerst einen selbstgedrehten französischen Film über Beckum an, den die Beckumer Schüler vorbereitet hatten. Anschließend spielten wir Deutsch-Französische Sprachspiele. Darunter waren die Spiele Tabu, Wer bin ich? und Romeo und Julia.

 

 

 

 

 

 

Zum Schluss werden auch noch Preise verliehen.

 

 

 

 

 

 

Am Samstag machten wir uns auf nach Duisburg …

 

 

 

 

 

 

Als erstes stand eine Bootsfahrt durch den Duisburger Hafen auf dem Programm.

Nach einer Shoppingtour in der Duisburger Innenstadt, machten wir uns auf den Weg zum Landschaftspark Duisburg Nord, wo wir eine Messe über französische Austauschprogramme besuchten.

Getummel am Messestand.

Natürlich fehlte es auch nicht an Essen und Trinken.

So ging unser Tag zu Ende …

…und wir stellen fest – man kann auch ohne Austauschschüler Spaß haben!


 

03.05.2010

Hier kommt die Auflösung:

1. Die ehemaligen Kollegen habe wir jetzt mit Namen versehen

2. Es wird keinen neuen Bildungsgang Betriebswirt (BA) geben. Der Facebookeintrag war vom 1. April.


 

01.05.2010

Kollegin/Kollege gesucht

Wir suchen eine Lehrkraft für Englisch und Sozialwissenschaften! Hier ist die Stellenausschreibung.


 

29.04.2010

Berufskolleg@facebook.krass

Auch unsere Schule kann sich der der Dynamik des "Web 2.0" nicht verschließen. Deshalb haben wir auf Facebook eine "Fanseite" eingerichtet.
Die Facebookseite soll nicht diese super Webseite hier ersetzen, sondern ist als Ergänzung mit Minimalangebot gedacht. Ihr erhaltet dort Infos aus erster Hand und könnt den einen oder anderen Kommentar abgeben. Krass, oder?!

www.facebook.com/BerufskollegStMichael

 


 

20.04.2010

Schüleraustausch aus Dänemark
Dienstag 23. bis Freitag 26. März 2010

Vorwort

Am Dienstag waren wir alle sehr aufgeregt und warteten gespannt auf die Ankunft unserer dänischen Austauschschüler.
So gegen 17:00 Uhr traf der Bus am Berufskolleg St. Michael ein und wir konnten die dänische Klasse begrüßen, alle waren noch etwas schüchtern, aber die Stimmung lockerte sich schnell auf.
Jeder Schüler nahm seinen Gast in Empfang und alle fuhren zunächst einmal nach Hause.
Am Abend trafen wir uns in kleinen Gruppen noch in der Stadt um uns kennen zu lernen. Lange konnten wir nicht bleiben, da wir am nächsten Morgen pünktlich um 08:00 Uhr alle am Berufskolleg sein mussten.

1. Tag Mittwoch Projekt Film GATTACA und Stadtrallye Ahlen

Das Projekt über den Film GATTACA wurde in Gruppen erarbeitet. Neben beeindruckenden Collagen entstanden einige lustiges Fragespiele, eine interessante Diskussion und sogar ein kleines, wundervolles Lied. Hierfür hatten wir den ganzen Vormittag Zeit.
Für die Ahlener Zeitung wurden noch Fotos geschossen, danach begann die Stadtrallye.

Am Abend hatten wir unsere Klassenparty in Ahlen mit unseren und den dänischen Lehrern, sogar unser Schulleiter Herr Weichel nahm daran teil. Es wurde gegrillt und unsere Dänen haben für uns ein tolles Lied gesungen. Wir hatten viel Spaß und es war ein wirklich gelungener Abend.

2. Tag Donnerstag Besuch der Stadt Münster und RedBowl Oelde

Wir trafen uns am Morgen am Berufskolleg Ahlen um unsere Stadtbesichtigung Münster in Angriff zu nehmen. Alle waren ein wenig müde wegen der Party, aber egal auf ging’s mit dem Bus nach Münster. Nach der Stadtführung hatten wir noch ein wenig Zeit zur freien Verfügung.
Danach fuhren alle erst einmal nach Hause um sich wieder fit zu machen für das Programm am Abend. Wir gehen bowlen.

Im RedBowl in Oelde hatten wir viel Zeit zum bowlen und auch für ein spannendes Bahn-gegen-Bahn Spiel, bei dem wir alle sehr viel Spaß hatten. Zum Abendessen gab’s Pizza für alle.
Die dänische Schule erhielt einen von allen Lehrern und Schülern signierten Bowlingkegel als Geschenk. Sie haben sich alle sehr darüber gefreut.
Das war ein schöner Ausklang für diesen Austausch.

3. Tag Freitag Verabschiedung

Schon früh am Morgen um 8:00 Uhr kam der Bus für die Heimreise unserer neuen Freunde. Wir haben alle noch Fotos von jedem Austauschpaar gemacht, dann mussten wir uns auch schon verabschieden.
Tschüß Ihr lieben Dänen bis September. Wir freuen uns schon wenn wir Euch besuchen kommen.

Laura Heidfeld, HHUa


 

15.04.2010

Ehemaligentreffen am Berufskolleg St. Michael

Ein Ehemaligentreffen der besonderen Art hat an unserer Schule stattgefunden - ein Ex-Kollegentreffen.
Wir glauben kaum, dass eine Schülerin oder ein Schüler eine dieser Personen im Unterricht erlebt haben könnte.
Obwohl, ... ;-)

(v. l.) H. Stücke (noch aktiv ;-), Schwester M. Luzia Geesink, Schwester Fridolinde Auf'm Orde, Frau H. Beyer, Schwester M. Annildis Rost, Herr W. Schneider


 

26.03.2010

Wir suchen zum Schuljahr 2010/2011 eine

Lehrkraft
für die Unterrichtsfächer

Englisch und Sozialwissenschaften
(Lehramt für die Sekundarstufe II bzw. für das Berufskolleg)
(unbefristete Vollzeitbeschäftigung)

und eine

Lehrkraft
für das Unterrichtsfach

Französisch
(Lehramt für die Sekundarstufe II bzw. für das Berufskolleg)
(unbefristete Teilzeitbeschäftigung im Umfang von
4 Wochenstunden)

Wir erwarten neben einer entsprechenden fachlichen Qualifikation die Bereitschaft, sich verantwortlich für die Erziehungsziele und die Bildungsarbeit einer katholischen Schule in freier Trägerschaft einzusetzen.

Dienstbezüge und Versorgung richten sich nach den Grundsätzen für vergleichbare Bedienstete des Landes Nordrhein-Westfalen.

Interessentinnen und Interessenten richten ihre Bewerbung
an das

Berufskolleg St. Michael
z. H. StD i. K. L. Weichel
Warendorfer Str. 72
59227 Ahlen
Tel. 02382 / 91400
Fax: 02382 / 86845
E-Mail:
weichel@bistum-muenster.de


 

 19.03.2010

HHG13 besichtigt Kaldewei

Dass Theorie und Praxis oft zweierlei sind, ist offenkundig und wurde von so manchem auch schon mehr als nur einmal am eigenen Leibe erfahren. Um so interessanter war es für die Schülerinnen und Schüler der HHG 13 des Berufskollegs St. Michael, am vergangenen Donnerstag festzustellen, dass die Lücke zwischen dem im Unterricht vermittelten Wissen und der gängigen Praxis doch nicht so groß ist, wie gedacht. Im Zuge einer von Ausbildungsleiter Herrn Dieter Werner geführten Betriebsbesichtigung hatten die zukünftigen Abiturienten des Ahlener Berufskollegs St. Michael die Chance, einen Einblick hinter die Fassade eines der größten Ahlener Unternehmens zu erhalten, welches gleichzeitig auch auf dem internationalen Markt eine Schlüsselstellung einnimmt.

Nach einer kurzen Sicherheitsinstruktion sowie der Ausstattung mit den obligatorischen orangenen Sicherheitshelmen brachen die 27 Schüler zusammen mit ihrem Klassenlehrer Lothar Weichel ins Innere der Fertigungsstraßen des Badewannen- und Duschwannenherstellers auf. Neben einem Rundgang durch die einzelnen Hallen, bei dem die Schüler hautnah miterleben konnten, wie aus einem einzelnen Blech schließlich eine Badewanne wurde, stand auch ein Abstecher in das neugeschaffene Hochregallager an.

Besonders beeindruckt zeigten sich die angehenden Wirtschaftsabiturienten von der sogenannten „chaotischen Lagerhaltung“, bei der einzig und alleine der Computer weiß, wo sich welches Teil befindet. Die Tatsache, dass es sich hierbei nicht nur um ein einziges Teil, sondern viele tausend Paletten voll mit verschiedensten Teilen handelt, weckte Bewunderung unter den Wissbegierigen. Vor allem faszinierten die Schüler jedoch die Dimensionen, eines so international agierenden Unternehmens, welche im Laufe der Führung stets Anhaltspunkte zum eigenen Unterricht wieder erkannten. Begriffe wie die optimale Losgröße und Just-in-Time-Lieferung waren nichts Neues und sorgten dafür, dass sich die Schüler schnell in ihrem Metier wiederfanden.

Am Ende der Betriebsbesichtigung konnten alle Schüler zufrieden feststellen, dass sie mit ihrer Wahl, das Berufskolleg St. Michael als Vorbereitung auf eine derart wirtschaftswissenschaftliche Tätigkeit zu besuchen, richtig lagen.


 

12.03.2010

Die Caritas sagt Danke 

Der Caritasverband bedankt sich bei der SV für die Spende für die Erdbebenopfer in Haiti.
Weiterlesen


10.03.2010

Die schnellsten Finger am BK St. Michael

Jedes Jahr wird in Deutschland von der Bundesjugend für Computer, Medien und Kurzschrift ein Wettbewerb veranstaltet, in dem die Teilnehmer ihre Schreibfertigkeit und ihre Fähigkeit mit Maus und Tastatur umzugehen unter Beweis stellen können. 140 Schülerinnen und Schüler unserer Schule haben sich am 37. Bundesjugendschreiben beteiligt.
Gefordert wurde in der ersten Disziplin das schnelle Bearbeiten eines Textes. Innerhalb 10 Minuten mussten die Schüler möglichst viele Korrekturen an einem Text vornehmen. Der rationelle und sichere Umgang mit der Maus und der Tastatur wurde hier verlangt.
In der zweiten Disziplin ging es um das schnelle Schreiben. In 10 Minuten musste möglichst viel Text abgeschrieben werden. Die maximal zulässige Fehlerzahl durfte dabei nicht überschritten werden. Die höchsten Schreibleistungen erreichten die folgenden Schüler(innen):
Platz 1: Karina Kuhn, 348 Anschläge/Minute
Platz 2: Tanita Karkuth, 308 Anschläge
Platz 3: Katja Hammelmann, 299 Anschläge
Platz 4: Anna Schirrmacher, 294 Anschläge
Platz 5: Gabriela Yigit, 292 Anschläge
Platz 6: Sandra Plonus, 280 Anschläge
Platz 7: Patrick Stephan, 272 Anschläge
Platz 8: Dennis Dabrowski, 269 Anschläge
Platz 9: Julia Neumann, 268 Anschläge
Platz 10: Jannik Westbomke, 266 Anschläge
 


10. 7. 1. 2. 5. 6. 9. 4. 8.


 

26.01.2010

Schülervertretung zeigt Solidarität für die Erdbebenopfer in Haiti

Das Foto zeigt die Gesamtsumme unserer Spende für die Opfer in Haiti.
Ein wirklich überzeugendes Ergebnis, das unsere Solidarität mit den Notleidenden ausdrückt.

Spendenaufruf für Haiti

Den Menschen mangelt es an
- Wasser
- Nahrung
- Kleidung
- Medikamenten
- Solidarität?

Im Vergleich dazu geht es uns gut!
Jeder kann mit einer Spende helfen, die Situation zu verbessern!

Daher findet in allen Klassen am Dienstag und am Mittwoch eine SAMMELAKTION statt!

Eure SV

06.01.2010

Wünsche für das Jahr 2010

Auch in diesem Jahr sei der Herr an Deiner Seite.
Er stärke Dich, wo Du schwach bist, er sei Dir Halt in aller Haltlosigkeit und bewahre dich vor allem Übel.
Wenn Kummer Dich quält, sei er Dir Freude, in Tagen der Dunkelheit spende er Dir das Licht seiner Liebe.
Sei gesegnet an jedem Tag dieses Jahres.

Ihnen allen einen guten Start!


Weihnachten 2009

 

Allen Schülerinnen und Schülern,

Ehemaligen und Freunden des

Berufskollegs St. Michael

wünschen wir ein friedliches und gesegnetes

Weihnachtsfest und ein frohes neues Jahr!

 


 


22.11.2009

Vielen Dank!

Der Tag der offenen Tür war ein voller Erfolg! Der Dank gilt dabei neben den betreuenden Lehrkräften, besonders den Schülerinnen und Schülern der HHOa, b und c, der HHG11, 12 und 13 und der HO!


16.11.2009

Unsere wunderbare Schülervertretung!


 


14.11.2009

Betriebsbesichtigung der HHOb bei Claas

Am Mittwoch, den 4. November 2009, besichtigte die HHOb, zu dem im BWL-Unterricht behandelten Thema „Fertigungsverfahren“, das Unternehmen Claas KGaA mbH in Harsewinkel.

Das rund um den Globus aktive Unternehmen ist weltweiter Marktführer im Bereich der Landmaschinen-Produktion und ist mit seinen 14 Standorten in stolzem Familienbesitz.
Weltweit beschäftigt das Unternehmen 9.100 Mitarbeiter, davon 3.000 in Harsewinkel.

Die Betriebsbesichtigung eröffnete uns die Möglichkeit, einen Einblick in den Produktionsablauf zur Herstellung eines Mähdreschers zu erlangen. Die dafür benötigten Teile werden fast alle in Eigenfertigung hergestellt. Ein ausgeklügeltes System, bei dem die Gruppenfertigung mit der Fließfertigung, wie auch der Just-in-Time Lieferung, verbunden wird, ermöglicht es dem Unternehmen, einen Mähdrescher in weniger als sieben Stunden zu produzieren. Somit ist Claas in der Lage, zehn Erntemaschinen innerhalb eines Tages herzustellen. Um eine sehr gute Qualität der Geräte zu gewährleisten, gibt es zwischen den einzelnen Produktionsstufen immer wieder Qualitätskontrollen.

Am Ende der Führung erhielten wir im Medienraum des Unternehmens einen Überblick über die Standorte von Claas in Europa, Amerika und Asien. Anhand eines kurzen Films gab es Informationen über die Produktpalette des Unternehmens.



Zum Abschluss wurde uns durch eine Mitarbeiterin der Personalabteilung ein Überblick über die kaufmännischen Ausbildungsmöglichkeiten bei Claas gegeben. Interessant war, dass Claas während der Ausbildung zur Industriekauffrau/-mann mit dem Zusatz Fremdsprachenkorrespondent/-in, den Auszubildenden das Angebot macht, für einige Zeit im Ausland tätig zu sein. Außerdem wurde darauf hingewiesen, dass Claas auch Praktikumsplätze im kaufmännischen Bereich vermittelt.

Durch die Betriebsbesichtigung haben wir einen guten Einblick in den Produktionsablauf eines großen Unternehmens erhalten; die im BWL-Unterricht vermittelte Theorie wurde dadurch für uns praktisch erfahrbar.



08.10.2009

Sr. M. Luzia zu Gast bei Freunden

Am Montag, den 21. September 2009, kam die ehemalige Schulleiterin und Ordensschwester, Schwester Maria Luzia Geesink, zu Besuch in die Europaklasse des Berufskollegs St. Michael. Sichtlich erfreut und aufgeschlossen gab sie der Lerngruppe in gemütlicher Runde Einblicke in das Leben einer Ordensschwester.

Mit ihrer humorvollen Art übernahm sie vom heutigen Schulleiter und Religionslehrer, Herrn Weichel, das Zepter der Unterrichtsgestaltung, so dass das Thema „Orden“ sehr authentisch und lebendig aufgegriffen werden konnte.
Mit persönlichen Anekdoten und alten Fotos vermittelte sie der Klasse einen Rückblick in alte Zeiten. Es war für alle Beteiligten sehr interessant, eine Persönlichkeit wie Schwester Maria Luzia kennen zu lernen. Sie war begeistert von der Klassenatmosphäre und so machte es ihr sichtlich Spaß, den Werdegang einer Ordensschwester und die unterschiedlichen Formen monastischen Lebens zu erklären.
Zum Erstaunen der Schülerinnen und Schüler arbeitet sie mit modernen Kommunikationstechniken wie Computer und E-Mail und hält so Kontakt zu allen ihr wichtigen Menschen.

Sr. M. Luzia fand erst recht spät zu der Entscheidung, Ordensschwester werden zu wollen. Mit 30 Jahren entschied sie sich, der Stimme Gottes zu folgen und der Kongregation der Schwestern Unserer Lieben Frau beizutreten. Sie hat nie bereut, ihr Leben auf diese Art und Weise geändert zu haben. Seit 15 Jahren arbeitet sie ehrenamtlich im Hugo-Stoffers-Seniorenzentrum in Ahlen; sie setzt sich für andere Menschen und damit für Gott ein und gewinnt daraus Sinn für das eigene Leben.

Die heute 81-Jährige ist eine sympathische, vitale und überzeugende Persönlichkeit. Die Klasse brachte zum Schluss zum Ausdruck, froh darüber zu sein, sie erlebt zu haben. Sie selbst hatte Spaß daran, wie in alten Zeiten das Regiment in einer Klasse zu übernehmen und mit den jungen Menschen zu arbeiten. Abschließend wurde ein weiterer Besuch mit dem Schwerpunktthema „Gebet“ vereinbart.


Seite zuletzt aktualisiert: 2010-09-08