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Ganz traditionell findet am 2. Freitag nach den Sommerferien am Berufskolleg St. Michael das Ehemaligentreffen statt.

Bei Bratwurst, Bier und vielem mehr kommen Sie als ehemalige/r Schüler/in mit altbekannten Mitschülern und Lehrern ins Gespräch.

Wann? Freitag, der 07. September 2018 um 18 Uhr
Wo? Campus St. Michael

Wir freuen uns darauf Sie wiederzusehen! :-)

Veranstaltung auf Facebook: klick mich!

Schon gewusst? Das Berufskolleg St. Michael hat vor Kurzem eine Gruppe für Ehemalige des BKSTM gegründet. Werde jetzt Mitglied: klick mich!

Philipp Bake2010 hatte er seinen Abschluss am Berufskolleg St. Michael gemacht und danach eine kaufmännische Karriere eingeschlagen. Nun kam Philipp Bake an seine ehemalige Schule zurück, um zunächst der SV und dann den gesamten Mitschülern vom Turn in seinem Lebensweg zu berichten und sie für die Unterstützung eines sozialen Projekts zu gewinnen.

„Irgendwann habe ich gemerkt, dass viel Geld zu verdienen nicht alles im Leben ist“, erzählt der ehemalige Versicherungskaufmann, der nun eine Ausbildung zum Erzieher beginnen wird, und appelliert an seine Zuhörer in der Aula von St. Michael: „Wählt einen Beruf, der Euch Spaß macht und den Ihr gerne 40 Jahre ausüben wollt.“Cambodia

Dann informierte er die interessierten Schülerinnen und Schüler über seine ehrenamtliche Tätigkeit in Kambodscha über das Projekt CHD Cambodia (Children for Hope of Development), das auch von unserer Schule unterstützt wird. Man könne sich in einer westlichen Industrienation gar nicht vorstellen, mit wie wenig die Bevölkerung in dem armen Land auskommen müsse, aber andererseits auch, mit wie wenig sie zufrieden sei. „Man lernt Demut“, zog Philipp Bake ein Fazit aus seinen Erlebnissen in dem asiatischen Land.

Schule in KambodschaSein Plan ist es, nächstes Jahr wieder für mehrere Wochen freiwillig an dem Unterstützungsprojekt für eine Schule in Kambodscha teilzunehmen und dann auch Schüler unserer Schule mitzunehmen. Schulleiter Lothar Weichel zeigte sich am Ende des Vortrags beeindruckt von dem jungen Mann und seinem Werdegang und merkt augenzwinkernd an: „Es scheint, dass unser besonderes Schulfach Wirtschaftsethik nachhaltige Wirkung zeigt.“

KatholikentagLange hatte man an der Schule überlegt, den gesetzten beweglichen Ferientag am Freitag nach Fronleichnam zu verschieben und mit der gesamten Schule am 101. Katholikentag in Münster teilzunehmen, hat sich dann aber aus mehreren Gründen dagegen entschieden. Für alle interessierten Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer wurde schließlich von Schulleiter Lothar Weichel sowie Schulseelsorger Johannes Gröger eine ganz einfache Parole ausgegeben: „Wir treffen uns um 10 Uhr im Paradies.“ Damit gemeint war natürlich die Vorhalle des Paulusdoms in Münster. Von dort aus ging es für die über 30-köpfige Gruppe des Berufskollegs St. Michael zur Hildegardisschule, wo die von Schülern der acht bischöflichen Berufskollegs im Bistum gestalteten Friedensbriefe ausgestellt waren. Auch noch weitere interessante Programmpunkte wurden wahrgenommen, und am Ende des Tages waren sich alle einig, dass sie den freien Tag gewinnbringend genutzt hatten.

(Foto: D. Hartleb, Ahlener Zeitung)

bkstm tipprundeIn diesem Jahr ist es wieder soweit: die FIFA WORLD CUP 2018 findet vom 14. Juni bis zum 25. Juli in Russland statt.

Anlässlich dieses Ereignisses findet auch am Berufskolleg St. Michael wieder eine Tipprunde statt. Hierzu sind alle Schülerinnen, Schüler, Lehrkräfte und Ehemalige herzlich eingeladen.

Die Teilnahme ist einfach: auf der Seite von Kicktipp.de muss man sich zunächst als Mitglied registrieren. Anschließend kann getippt werden. Wichtig dabei ist, dass man die Spielregeln befolgt!

Der Sieger der Tipprunde erhält beim Ehemaligentreffen 2018 ein Essen plus ein Getränk seiner Wahl!

Link zur Teilnahme: https://www.kicktipp.de/bkstm/

Wir wünschen allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern viel Glück, viel Erfolg und gutes Gelingen!

 

Raum mit FriedensbriefenSchulpastorales Projekt begeistert

Auf große Resonanz ist die „Friedensbrief-Installation“ der acht bischöflichen Berufskollegs in der Hildegardisschule im Rahmen des Katholikentags gestoßen. Bistumsweit waren zuvor 1500 Friedensbriefe von deren Schülern erstellt worden, die als Grundlage für die Installation in zwei Klassenräumen dienten.

Schon beim Betreten des ersten Raumes breitete sich eine spezielle Atmosphäre aus. Mit Transparentpapier abgeklebte Fenster schufen eine eigene Lichtsituation, die die aufgehängten Friedensbriefe in besonderer Weise wirken ließen. Zudem wurden einige Sätze der Friedensbriefe dem Betrachter über eine Höranimation „zugeflüstert“.

An Nylonfäden aufgehängt, vermittelten die Friedensbriefe für den Betrachter den Eindruck, als wenn sie frei im Raum „zwischen Himmel und Erde“ schweben würden. Unter den Friedensbriefen in einem Feld angeordnete Kieselsteine drückten als Symbol die Schwere und Härte aus, die das Leben manchmal ausmacht. Inmitten der Friedensbriefe an einem roten Baumwollfaden, der von der Decke des Raumes bis auf den Boden rankte, befand sich ein Christus-Korpus aus dem 16. Jahrhundert. Ausdruck dessen, dass Jesus Christus als Friedensstifter mit „eingebunden“ ist in die Geschichte der Menschen zwischen Himmel und Erde. Die Künstlerin der Installation, Klaudia Dederichs, selber Lehrerin und Schulseelsorgerin an einem Berufskolleg in Coesfeld, interpretierte den roten Baumwollfaden als Symbol für die Liebe, die Himmel und Erde miteinander verbindet.

In einem zweiten Raum befanden sich unter den auch hier aufgehängten Friedensbriefen auf schwarzen Plakaten geschriebene Stichwörter. Wörter aus der Bibel des Judentums wie des Christentums und Wörter aus dem Koran. Da Krieg und Frieden in allen Religionen im Laufe der Geschichte bis heute gegenwärtig sind, stehen diese Begriffe auf dem „Boden der Realität“ für die vom Menschen immer wieder ins Spiel gebrachte Aggressivität. Ein mittig aufgestelltes Podest mit Mullbinden und zwei Erste-Hilfe-Kästen aus dem Zweiten Weltkrieg deutete gleichzeitig darauf hin, dass Heilung von Verletzungen durch menschliche Zuwendung immer möglich ist.

Raum FriedensbriefeSehr unscheinbar befand sich auf einem Waschbecken neben „der Tafel“ ein Stück Kernseife mit der Eigenprägung „Unschuld“, symbolisch für jene Menschen stehend, die sich für unbeteiligt an den Konflikten und Kriegen in der Welt halten.

Für die Besucher der Ausstellung war in einem Foyer vor den Klassenräumen zusätzlich eine eigene Schreibwerkstatt hergerichtet. Da aufgrund der räumlichen Situation nicht alle 1500 Friedensbriefe aufgehängt werden konnten, befanden sich die restlichen Friedensbriefe in Karteikästen. Viele Besucher ließen sich beim Durchstöbern dieser Briefe zusätzlich animieren, einen eigenen Friedensbrief zu formulieren.

Die an den Tagen des Katholikentags in der Ausstellung Aufsicht führenden Schulseelsorger zeigten sich von den positiven Rückmeldungen der Besucher stark beeindruckend. Sie reichten von glücklichen Schülern, die im Rahmen der Ausstellung „ihre“ Briefe wiederfanden bis hin zu Besuchern, die sichtlich ergriffen waren und das weitere Gespräch suchten. Eine Besucherin fasste ihren Eindruck mit den dankbaren Worten zusammen, sie habe hier die „berührendsten Räume“ des Katholikentags gesehen.Raum mit Friedensbriefen

An der Friedensbrief-Initiative zum Katholikentag beteiligen sich die Josef-Pieper-Schule Rheine, die Lieb­frauenschule Coesfeld, die Hildegardisschule Münster, das Berufskolleg St. Michael Ahlen, das Berufskolleg Placidahaus Xanten, das August-Vetter-Berufskolleg Bocholt, die Alexandrine-Hegemann-Schule in Recklinghausen und die Liebfrauenschule Geldern.