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Besuch der WG13Die Stadt Münster ist für das Unternehmen Westfalen AG ein idealer Standort, zumal das seit drei Generationen hier ansässige Unternehmen dort über ein gutes Transportnetz verfüge, hob Helge Wego, Leiter der Unternehmenskommunikation der Westfalen AG, in einem gemeinsamen Gespräch mit Schülern des Wirtschaftsgeographiekurses des Wirtschaftsgymnasiums vom Berufskolleg St. Michael aus Ahlen hervor. Er verwies dabei auf den naheliegenden Dortmund-Ems-Kanal, das vorhandene Bahnnetz und die gegebene Straßeninfrastruktur, die zusammen einen wesentlichen Standortvorteil darstellen. Wie Helge Wego zudem darstellte, rekrutiere das Unternehmen einen Großteil seiner ca. 800 Mitarbeiter am Standort Münster direkt aus der Region Münster.

Von den Schülern, die sich zuvor im Unterricht unter Leitung ihres Lehrers, Johannes Gröger, ausführlich mit den Standorttheorien auseinandergesetzt hatten, auf die regionale und überregionale Bedeutung des Unternehmens angesprochen, verwies er auf die soziale Sicherheit und Lebensperspektiven, die das Unternehmen für die Beschäftigten aus der Region schaffe. Von den Vertragspartnern der Region würden vor allem die Langlebigkeit der Verträge, die persönliche Beratung und die Serviceorientierung der Mitarbeiter wertgeschätzt. Zudem sei man in der Lage, Produkte auch wettbewerbsgerecht bis in die Anrainerstaaten Deutschlands anzubieten. So würden Tochtergesellschaften dort gegründet, „wo ein neuer Markt aufgebaut werden kann!“

Mit großem Interesse verfolgten die Schüler die Beantwortung ihrer Fragen zur Nachhaltigkeit des Unternehmens. Diese besonders von den Kunden eingeforderte Zielsetzung greife durch zahlreiche Zertifizierungsmaßnahmen, so Wego. So sei die Aktion „Westfalen – papierlos“ erfolgreich realisiert worden, allein im Jahr 2016 hätten sich 4000 Kunden am papierlosen Rechnungsverfahren beteiligt. Nicht mit geringem Stolz könne die Westfalen AG auch gleichzeitig auf die Eröffnung einer der landesweit ersten Wasserstofftankstellen in Münster-Amelsbüren verweisen. Sie stehe als Symbol für die Innovation, Wasserstoff im Rahmen der Elektromobilität als emissionsfreien Kraftstoff der Zukunft auf dem Markt zu positionieren.

„Wir feiern einen Firmgottesdienst jetzt am Freitag Mittag zu einer ungewohnten Zeit und im Rahmen eines Schulgottesdienstes an einem ungewohnten Ort. Aber gerade deshalb hat dieser Firmgottesdienst hier etwas Besonderes und ist dafür im letzten Jahr mit dem „Bonifatiuspreis“ ausgezeichnet worden. Und dazu möchte auch ich ganz herzlich gratulieren!“ Mit diesen Worten eröffnete Weihbischof Dr. Stefan Zekorn den Firmgottesdienst am Berufskolleg St. Michael in Ahlen, an dem nicht nur die ganze Schulgemeinschaft sondern auch zahlreiche Familienmitglieder und Freunde der insgesamt 9 Firmanden teilnahmen.

Ausgehend von der ursprünglichen Bedeutung des Begriffs „Fan“ lud er die Jugendlichen in seiner Predigt dazu ein, „Fan“ von Jesus Christus zu werden. Unser Glaube biete dazu vielfältige Möglichkeiten, in Gemeinschaft auszuprobieren, was es bedeute, sich auf den Glauben einzulassen und sich begeistern zu lassen. Ein Orientierungspunkt dabei könnten biblische Texte sein. Auch wenn sie manchmal ein wenig sperrig seien, ähnlich wie einige Texte der Popsongs, die man auch öfter lesen und hören müsse, so seien sie dennoch immer wieder inspirierend, um Gottes Spuren im Alltag zu entdecken. Wer so aus dem Glauben lebe, erfahre eine Bestärkung und Bereicherung für sein Leben.

Seit 2004 können Schüler am Berufskolleg St. Michael an dem freiwilligen Projekt der Firmvorbereitung teilnehmen, insgesamt 50 Schüler haben bisher davon Gebrauch gemacht. „In einer Zeit, wo Jugendliche eine immer geringere Anbindung an ihre Ortsgemeinde haben, werden diese ergänzenden Angebote auf Zukunft hin eine immer bedeutendere Rolle spielen“, fasst Schulseelsorger Johannes Gröger seine langjährige Erfahrung zusammen. Diese Einschätzung teilt auch das „Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken“, das dieses innovative pastorale Projekt im November 2016 mit dem bundesweiten Preis auszeichnete. Auch Schulleiter Lothar Weichel freut sich über diese Wertschätzung, zeige sie doch auf, dass die „Firmung am Berufskolleg St. Michael“ im Kontext der Eigenprägung der katholischen Schule zu einem herausragenden Erkennungsmerkmal geworden ist!

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In den kommenden zwei Wochen finden Berufsinformationstage (BIT) statt. Nähere Informationen zu den Veranstaltungen und dazu, wo und wann diese stattfinden, werden im angehängten Flyer gegeben. Ein erster Klick zur erfolgreichen Berufssuche? Wir drücken die Daumen!

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