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Wir freuen uns, dass die Schülerinnen und Schüler, die unsere Schule mit der Fachhochschulreife oder dem Abitur verlassen, sehr gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt und für einen Studienplatz an einer Universität, bzw. Fachhochschule haben. So haben z. B. in der Höheren Berufsfachschule im vergangenen Schuljahr 93% der Absolventinnen und Absolventen eine Ausbildungsstelle erhalten oder ein Studium aufgenommen.
Die Quote im Wirtschaftsgymnasium liegt noch höher.
Um unseren Schülerinnen und Schülern eine Orientierung zu geben, welche Ausbildungsberufe möglicherweise für sie infrage kommen, bzw. welche Studiermöglichkeiten es gibt, veranstaltet das Berufskolleg St. Michael einen
Berufsinformationstag am Dienstag, 15. November 2016, in der 5. – 7. Stunde.
An diesem Tag kommen 15 Unternehmen und drei (Fach-)Hochschulen in unsere Schule und geben Informationen zu Ausbildungsberufen (gewerblicher, sozialer und vor allem kaufmännischer Bereich), dualem Studium und Studiengängen. Im Anschluss an die Informationsveranstaltungen besteht die Möglichkeit, mit den An¬sprechpartnern der Unternehmen und Hochschulen ins Gespräch zu kommen.
Als Koordinator für Studien- und Berufswahl hat Herr Büchner diesen Tag vorbereitet und freut sich mit den Schülerinnen und Schülern auf interessante Gespräche, wichtige Kontakte zu Unternehmen und Universitäten, um vielleicht die eine oder andere Weiche in Richtung beruflicher Zukunft zu stellen.

Chaosklasse 1Zwei grundlegend verschiedene Klassen, Rivalitäten, eine Talentshow und ein gewöhnungsbedürftiger Lehrer, welcher seine Schulden begleichen muss. Das sind die Zutaten für das Theaterstück.

Auf einer Lehrerkonferenz werden Frau Dorek (Alena Beuing) und Herr Lüchner (Pascal Kalvelage) jeweils zwei unterschiedlichen Klassen zugeteilt. Herr Lüchner bekommt es mit den strebsamen und vorbildlichen Schülern des Berufskollegs St Lothar zu tun und Frau Dorek erlebt, dass ihre sozialschwachen Schüler und Schülerinnen eher an Schminke, Kleidung und Partys interessiert sind. Das Ziel der beiden Klassen ist , den anstehenden Talentwettbewerb und das dazugehörige Preisgeld in Höhe von 10.000 € zu gewinnen. Frau Dorek, eine ausgebildete Sozialpädagogin, möchte das Geld nach Tansania spenden, um dort die Armut zu bekämpfen. Herr Lüchner benötigt hingegen das Preisgeld, um seine Drogenschulden zu bezahlen. Beide Lehrer setzen alles daran, den Talentwettbewerb zu gewinnen.Streberklasse 1

Als schließlich die Talentshow vor der Tür steht, legen beide Klassen fulminante Auftritte hin. Bewusst inszeniert sind manche besser und manche weniger gut. -
Am Ende gewinnt die Klasse von Frau Dorek das Preisgeld unter großem Jubel der zahlreichen Zuschauer an beiden Abenden. Herr Lüchner wird jedoch von der Mafia geschnappt und verschleppt, da er seine Schulden nicht bezahlen kann.

Die Schüler/innen zeigten schauspielerisches Talent und eine sprachlich interessante Gestaltung des Theaterstückes. Sie bedankten sich anschließend bei ihrer Kursleiterin Helmtrud Rogge für den Spaß und die Freude in der einjährigen Erarbeitungszeit.

(Julian Turl, WG 13)

DänenNachdem vor gut einem Jahr eine Gruppe von deutschen Schülern die dänische Partnerschule Mariagerfjord Gymnasium in Hobro kennengelernt hatte, erfolgte nun der Gegenbesuch der dänischen Schüler bei den Klassen WG 13 und WG 12 am Berufskolleg St. Michael.
Nur drei Tage blieben den Schülerinnen und Schülern der beiden Klassen des Wirtschaftsgymnasiums am Berufskolleg St. Michael, um Freundschaft mit ihren dänischen Austauschschülern zu schließen.
Am Mittwoch (26.10.) kamen die 10 dänischen Schüler und Schülerinnen mit ihren begleitenden Lehrern Berit Dinesen und Sylvester Dingeslev am Bahnhof in Ahlen an, wo sie von den gastgebenden Schülerinnen freudig in Empfang genommen wurden. Die Aufregung der Dänen war schnell vergessen und der Kontakt, der vorher über Facebook erstellt worden war, konnte vertieft werden.
Der Deutschkurs des Mariagerfjord Gymnasium in Hobro hatte zunächst zwei Tage in Hamburg verbracht, bevor es zu den deutschen Freunden ging. Da nur ganze drei Tage verblieben, war das Programm relativ straff gespannt, wollte man den Schülerinnen und Schülern doch auch genug Zeit lassen, das Leben in Deutschland kennen zu lernen. Nach einem Nachmittag in der Gastfamilie trafen sich alle am Abend in Oelde zum gemütlichen Bowlen.
Bei der offiziellen Begrüßung durch den Schulleiter Lothar Weichel betonte dieser, dass die dänischen Gäste immer gern am Berufskolleg willkommen geheißen werden. Der Kontakt zwischen den beiden Schulen besteht inzwischen seit 16 Jahren, und seit 14 Jahren finden jährlich Besuche in Dänemark und Gegenbesuche in Ahlen statt. Herr Weichel betonte, dass es sich bei den Schülern aus Dänemark nicht länger um Gäste handle, sondern dass er immer wieder Freunde begrüße, und dankte der Englischlehrerin Christiane Britt, die diesen Austausch initiiert und von Anfang an betreut hat.
Der Donnerstag war der deutschen Geschichte gewidmet, die bei den dänischen Schülerinnen und Schülern auf dem Lehrplan steht. Daher machten sich die dänischen Gäste unter der Leitung der Geschichtslehrerin Carla Linger auf den Weg durch Ahlen. Zunächst besuchten sie das Grab von Marga Spiegel, bevor sie sich auf die Spuren der jüdischen Gemeinde in Ahlen begaben. Besonders interessant fanden die dänischen Schüler die Erläuterungen von Frau Linger zum Denkmal in der Klostergasse vor der ehemaligen jüdischen Synagoge. Frau Linger gelang es hervorragend, die Darstellungen mit Fotos und Berichten zur Familie Spiegel zu unterstützen. Auch das Projekt „Stolpersteine“ wurde erläutert.
Danach ging es zurück zur Schule und die dänischen Gäste durften an der Probe für das Theaterstück „In der Blüte ihres Lebens“ des Literaturkurses der WG 13 teilnehmen. Anschließend ging es zum gemeinsamen Mittagessen im „Steinofen“, bevor die Schülerinnen und Schüler sich auf den Heimweg machten, um dort die Kuchen für den Wettbewerb am nächsten Tag zu backen.
Am Freitag stand die gemeinsame Arbeit im Vordergrund. Zunächst wurde der Film „Unter Bauern“ gezeigt. Bei der anschließenden Arbeit in gemischten Gruppen beantworteten die Schülerinnen und Schüler zunächst inhaltliche Fragen zum Film. Anschließend hatten sie die Wahl zwischen der Erstellung von kreativen Texten, z. B. eines Tagebucheintrags aus der Sicht von Karin Spiegel, oder eines Briefes von Marga Spiegel an Anni Aschoff, und der Erstellung eines Filmplakats oder einer Collage zum Film. Nach der Vorstellung der Arbeitsergebnisse stand der Nachmittag wieder zur freien Verfügung, bevor sich die Gruppe am Abend wieder in der Schule zum gemeinsamen Pizzaessen traf.
Am Samstagmorgen trafen dann alle pünktlich um 10:30 am Ahlener Bahnhof ein. Alle machten einen zwar müden aber sehr zufriedenen Eindruck und bedauerten, dass die Zeit wieder einmal viel zu kurz gewesen war. Die Schülerinnen der WG 12 haben sich dadurch, dass sie Gäste aufgenommen haben, automatisch für den nächsten Besuch in Hobro im März 2017 qualifiziert. Sie können dann ihre bereits geknüpften Freundschaften wieder auffrischen. Die Förderung solcher Freundschaften ist das Ziel des Austausches.

FirmungManchmal begegnet man dem Heiligen Geist im Klassenzimmer oder auf dem Schulhof – davon sind die Verantwortlichen des Projekts „Der Sehnsucht neue Räume öffnen – Firmung an der Schule“ am St. Michael Berufskolleg in Ahlen überzeugt. Und diese Überzeugung haben sie so erfolgreich umgesetzt, dass sie dafür belohnt wurden: In München hat eine Delegation der Schule, die in Trägerschaft des Bistums Münster ist, am 6. November den „Bonifatiuspreis für missionarisches Handeln“ erhalten.
Verliehen wird der Preis alle drei Jahre vom „Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken“. Es würdigt damit Aktivitäten und Ideen, die den missionarischen Auftrag der katholischen Kirche engagiert und innovativ erfüllen. Die weiteren Preise gingen ins Bistum Osnabrück (erster Preis), ins Erzbistum München und Freising (zweiter Preis) sowie in die Erzbistümer Berlin und Freiburg (Sonderpreise). Insgesamt hatte es 123 Bewerbungen gegeben.
Eingebettet war die Preisverleihung in den Festakt zur Diapora-Aktionseröffnung in der Kar-meliterkirche. Der Münchener Kardinal Reinhard Marx, der zugleich Vorsitzender der Deut-schen Bischofskonferenz ist, gehörte zu den ersten Gratulanten. Gegenüber den Ahlenern zeigte er sich erfreut darüber, dass erstmals eine Schule zu den Preisträgern gehört.
Für das Berufskolleg nahmen Schulleiter Lothar Weichel, Noelle Vatterodt und Moritz Dieckmann, die ab Mitte November an dem Firmkurs teilnehmen werden, sowie Johannes und Stefanie Gröger den dritten Preis entgegen. Gröger war es, der als Religionslehrer und Diakon die „Firmung an der Schule“ vor zwölf Jahren ins Leben gerufen hatte. Dazu angeregt hatten ihn Schüler.
„Losgelöst von der traditionellen Vorbereitung in einer Kirchengemeinde und als Angebot außerhalb des Unterrichtes ist dieser Kurs eine Möglichkeit für jene Schülerinnen und Schü-ler, die – aus welchen Gründen auch immer – in ihrer Kirchengemeinde nicht zur Firmung gingen“, erklärt er. Durch viel positive Erfahrungen bestärkt, biete man in zweijährigem Rhythmus einen solchen Firmkurs an. „Schließlich ist die Schule ein wichtiger Lern- und Le-bensort für Jugendliche und oft der einzige Raum, in dem sie sich mit Religion auseinander-setzen“, sagt Gröger. Die Firmkatechese findet in der Schule statt. Dort spendet der Weihbi-schof auch die Firmung, im Rahmen eines Schulgottesdienstes, sodass die ganze Schulge-meinschaft eingebunden ist.
Bei der Firmung bekräftigen die Firmanden ihren Glauben, zu dem sich bei ihrer Taufe stell-vertretend ihre Eltern bekannt haben. Zurückgehend auf das biblische Pfingstereignis, bei dem der Heilige Geist Jesu Jünger für die Verkündigung der Frohen Botschaft stärkte, soll auch die Firmung im Glauben festigen.
51 Schülerinnen und Schüler sind diesen Weg am St. Michael Berufskolleg bisher gegangen. Über diesen Erfolg des Projekts und darüber, dass erstmals ein pastorales Projekt aus dem Bistum Münster den Bonifatiuspreis erhalten hat, freut man sich auch in Münster. So sagt Dr. William Middendorf, Leiter der Hauptabteilung Schule und Erziehung des Bistums: „Mit die-sem Preis wird ein pastorales Engagement an der Schule gewürdigt, das für junge Erwach-sene sakramentale Bestärkung im Glauben im eigenen Lebensumfeld bedeutet. Der Preis zeichnet so eine sehr gelungene Verbindung von pädagogischer und kirchlicher Präsenz aus.“
Aus pastoraler Sicht meint Pater Manfred Kollig, Leiter der Hauptabteilung Seelsorge: „Sak-ramente gehören mitten in das Leben der Menschen – so wie bei diesem Projekt.“ In einem zentralen Bereich der Jugendlichen, der Schule, zeigt es ihnen: „Gott ist da, wo du bist. Er besiegelt sein Jawort zu dir und schenkt Dir seine Gaben, damit du verantwortungsvoll und mutig leben kannst.“ Diese Zusage, „dass sie Begabte sind und in ihrer Entwicklung wahr- und ernstgenommen werden“, sollten junge Menschen wie in der Schule so auch in den Heimatpfarreien erfahren und feiern können.
Johannes Gröger jedenfalls will sich weiter dafür stark machen, dass Schülerinnen und Schüler des Ahlener Berufskollegs diese Erfahrung in der Schule machen können. Dafür möchte er auch das Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro einsetzen: „So wird manche Planung wesentlich erleichtert.“ Und er ermutigt – wie er es auch während seiner Arbeit mit Lehr-amtsstudierenden getan hat – andere Religionslehrkräfte, ähnliche Wege zu gehen. Denn es gebe eine Motivation, die zugleich den Erfolg des Projekts ausmache: „das große Interesse der Teilnehmer und der persönliche Kontakt zu ihnen.“

Bonifatiuspreis Platz 3In München nahmen die Ahlener den dritten Preis entgegen (von links): Jurymitglied Uta Raabe, Johannes Gröger, Monsignore Georg Austen (Generalsekretär des Bonifatiuswerks), Noelle Vatterodt, Lothar Weichel, Moritz Dickmann, Heinz Paus (Präsident des Bonifatiuswerks) und Kardinal Reinhard Marx. Foto: Kleibold / Bonifatiuswerk

Theateraufführung der Jahrgangsstufe 13Bald ist es soweit: Nach monatelangen Vorbereitungen präsentieren unsere Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 13 was "In der Blüte ihres Lebens" so alles passiert.

Die Uraufführung findet am Freitag, 04. November in der Aula statt. Die zweite Aufführung ist am Sonntag, den 06. November. An beiden Terminen heißt es um 18:00 Uhr "Vorhang auf".

Der Preis für Erwachsene an der Abendkasse beträgt nur 5 Euro. Schülerinnen und Schüler sind für 3 Euro herzlich willkommen.

Die Jahrgangsstufe 13 freut sich gemeinsam mit Frau Rogge, die die Klasse bei diesem Projekt unterstützt, auf zahlreiche Besucher und ein tolles Theaterstück.  

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