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KnallerfrauenIn der zweiten Spielwoche des Planspiels Börse der Sparkasse Münsterland Ost schlugen „Die Knallerfrauen“ vom Berufskolleg St. Michael richtig zu. Die Gruppe - bestehend aus Rabia Kemal, Halime Caliskan, Darleen Schulte, Alicia Hartmann, Jessica Umlauf, Veronika Wart und Alicia Körkemeier aus der HHOc - hatte mit 8,31% den größten Wertzuwachs in einer Spielwoche und belegt derzeit mit einem Depotwert von 51.348,32€ in der Gesamtwertung den 6. Platz.
Am diesjährigen Planspiel Börse der Sparkasse MSLO beteiligen sich insgesamt ca. 1700 Schülerinnen und Schüler aus Münster und den Kreisen Warendorf, Ahlen und Oelde in 267 Spielgruppen aus 28 Schulen. Das BK St. Michael alleine stellt dabei bereits 35 Gruppen. Wir sind gespannt, ob „Die Knallerfrauen“ in der zehnwöchigen Spieldauer weiterhin zum richtigen Zeitpunkt ihre Transaktionen durchführen und ihren Platz auf den vorderen Rängen verteidigen werden.

Pater Rico mit Schülersprechern und Frau LingerEnde September besuchte der indische Pater Rico vom Orden der Don Bosco-Salesianer das Berufskolleg St. Michael. Für alle interessierten Schülerinnen und Schüler hielt er in der Aula des Berufskollegs einen Vortrag über seine Arbeit in Indien. Gemeinsam mit mehreren anderen Brüdern arbeitet er in einem Waisenhaus für Jungen.
Denn viele Menschen in Indien sterben an AIDS, da die medizinische Versorgung in Indien nicht soweit ausgebaut ist, wie die medizinische Versorgung in Deutschland. Ebenso fehlt auch vielen das Geld um die medizinischen Behandlungen zu finanzieren, dadurch ist die Überlebenschance für eine mit HIV infizierte Person nur sehr gering. Aufgrund dessen verlieren viele Kinder ihre Eltern, um welche sich dann die Brüder in den Waisenhäusern kümmern. Sie versorgen die Jungen mit Lebensmitteln und begleiten sie während ihrer Schulzeit bis hin zur Suche einer Ausbildungsstelle. Pater Rico mit SV
Für diese Unterstützung sind die Brüder auf Spenden und Hilfe von außen angewiesen. Aus diesem Grund beschloss die SV in einem anschließenden Treffen gemeinsam mit Frau Linger, welche den Kontakt zwischen der Organisation und der Schule herstellte, dass die Jungen in Indien durch eine Spende unterstützt werden soll. Diese Spende soll im Rahmen eines Sponsorenlaufs durch die Schüler erlaufen werden.
(Lara Hartmann, SV)

VertragsunterzeichnungAm dritten Tag seiner Amtszeit als neuer Bürgermeister der Stadt Ahlen durfte Dr. Alexander Berger als „Standesbeamter der besonderen Art“ fungieren. Mit seiner Unterschrift unter den Kooperationsvertrag zwischen dem Berufskolleg St. Michael und der Overbergschule besiegelte er die „Ehe“ der beiden Schulen, die bereits vorher schon kooperiert hatten. „Man war sich seiner Verbindung schon vorher bewusst, unterstreicht nun aber die Verbindlichkeit“, betont Michael Ballmann, Schulleiter der Hauptschule, und nimmt damit das Bild der Eheschließung auf, das Lothar Weichel, Schulleiter des Berufskollegs, in seinen einleitenden Worten gezeichnet hatte. Durch die christliche Ausrichtung beider Schulen begreife er das Berufskolleg St. Michael als „natürliche Oberstufe der Overbergschule“, so Weichel.WL BM Ba
Mit dem Kooperationsvertrag wird nun den Schülern der Hauptschule, die einen höheren Schulabschluss anstreben und die Qualifikation dafür mitbringen, ein Platz am Berufskolleg St. Michael garantiert. Damit reagiere er auf die Bedürfnisse von Schülern und Eltern seiner Schule, ihnen alle Perspektiven der schulischen Ausbildung zu eröffnen, führt Ballmann weiter aus. Natürlich erhöhe das die Attraktivität seiner Schule. Und das Berufskolleg könne dadurch seine Schülerzahlen sichern, ergänzt Weichel, „eine Win-Win-Situation“ für beide Schulen. Angedacht sind für die Zukunft unter anderem auch gemeinsame Fachkonferenzen der Lehrer beider Schulen, um die Voraussetzungen und Anforderungen in den einzelnen Fächern abzustimmen und für einen „schmerzfreien Übergang“ zu sorgen.
Nach dem offiziellen Teil erhielt Dr. Berger von Lothar Weichel einen bronzenen Schutzengel mit einem Segenswunsch für eine glückliche Amtszeit als Bürgermeister. Anschließend durfte er noch als Juror in einem Kuchenwettbewerb fungieren, den Berufskollegschüler zusammen mit ihren Gastschülern der dänischen Partnerschule veranstaltet hatten.Kooperationstafel

Gruppe PullisAm Morgen des 21.9.2015 haben sich 18 Schülerinnen und Schüler der HHOa, HHOb, HHOc und WG 12 mit ihren Englischlehrerinnen Gabriela Wilinski-Röhr und Christiane Britt auf den Weg zu einem Schüleraustausch nach Hobro in Dänemark gemacht. Die Sprachbarrieren waren schnell durchbrochen, und man fuhr mit großer Erwartung zu den Gastfamilien. Hier konnte man einen ersten Einblick in die dänische Lebensweise bekommen und sich mit den Familien austauschen.
Nach einer erholsamen ersten Nacht traf man sich morgens im Mariagerfjord-Gymnasium wieder, um über die ersten Eindrücke zu sprechen. Alle wurden in die Aula geladen, in der die französischen, amerikanischen und dänischen Austauschschüler bereits warteten. Gruppe StauGemeinsam wurde ein Film über Radikalismus angeschaut, um danach in Gruppen darüber zu diskutieren und um an einigen Workshops zu arbeiten. Nach einigen Vorträgen von Lehrern über die aktuelle Situation ihres Landes, bzw. über vergangene Ereignisse wie die Anschläge auf die Twin Towers in New York oder auf den Sitz der Zeitung Charlie Hebdo in Paris sind die deutschen und dänischen Schüler gemeinsam in einem chinesisches Restaurant in Hobro essen gegangen. Hier kam man nicht nur ins Gespräch mit den Dänen, man hat auch das leckere Essen und die gute Atmosphäre genossen.
DünenAm nächsten Tag wurde ein Tagesausflug nach Skagen gemacht. Dies ist der nördlichste Punkt Dänemarks. In Skagen angekommen wurde man mit einem Planwagen zur Spitze des Strandes gefahren, wo sich Nord- und Ostsee treffen. Niemand hat es sich entgehen lassen, mit einem Bein in der Nordsee und mit dem anderen Bein in der Ostsee zu stehen.Nostsee 2
Der Tag danach, die Koffer waren gepackt, ging es dann ein letztes Mal morgens zur Schule. Zuerst wurde der Deutschunterricht der Dänen besucht. Es wurde sich auf Deutsch unterhalten, die DDR thematisiert und deutsche Lieder gehört. Doch nach einigen erheiternden Stunden kam dann der schwierigste Part für alle: die Verabschiedung. Es wurde umarmt, Tränen sind geflossen und letzte Erinnerungsfotos wurden gemacht, bevor es zum letzten Stopp der Reise ging: nach Aarhus. Hier haben sie das Kunstmuseum ARoS besucht, welches viele interessante Kunstgegenstände ausstellt. Spät in der Nacht traf der Bus dann mit den glücklichen Schülern und Lehrerinnen in Ahlen ein.
Gekommen sind sie mit dem Auftrag, ihre Schule und ihr Land zu repräsentieren. Geschafft haben sie viel mehr. Es wurden neue Freundschaften geknüpft, eine Erfahrung fürs Leben gemacht, und mit Sicherheit auch das eine oder andere Wort Dänisch gelernt. Alles in allem kann man sagen, es war eine gelungene Reise, die niemand bereut.Gruppe alle
(Alicia Körkemeier, HHOc)

Gruppe AbschiedAs my school offered us the opportunity to travel to Denmark for a week, where we would stay in host families, the first thing I thought was, that this could be my chance to make some experience with other cultures. The good, or bad thing for some people, was that we just had to stay there for a week, so I wouldn't miss too much course material. From the beginning on I was very convinced of the offer, it wasn't even hard to hand out a small application to my English teacher.
A few weeks later there was a small group of 18 people of our school who wanted to take part in the exchange. So the first thing we had to do was to make a short presentation about ourselves. By this way my teacher could send the characteristics to the school in Hobro, Denmark.
Through these profiles the school in Hobro was able to set the places in each familiy. A few weeks later I got an e-mail from my exchange student. He was very nice and answered very quickly to my questions. Although our teachers thought we would write by e-mail, my exchange student and me - his name was Lasse Pablo by the way - agreed to write by Facebook. Both of us believed that e-mail is a bit old-fashioned for our generation. This was the first time I noticed that he is a normal teenager like me. So my nervousness held a bit back. I really looked forward to the day of the arrival.

AnkunftOn September 20th at 3 pm we arrived in Hobro after a 10-hour trip. As we arrived at their school the first things we saw there were the flags of Germany, France and the USA. So we immediately felt welcome. The other flags were there because the school had visitors from France and the USA at the same time, too. Our host families were also there so my exchange student and his mother picked me up. They took me to their home and showed it to me. Then we set down at a table and talked about the way of living in Germany and the difference to the Danish way of living. There aren't many differences but it was just nice to tell them the newest things from Germany and hear some news from them. So I could say that from the first day I felt good in my host family.

Arbeitsgruppe1

The second day I met my classmates from Germany at school.There we had to go to the assembly hall where we watched a film about terrorism. Afterwards groups were formed, mixed with Germans and Danes. With these groups we had to solve some tasks which were pretty easy so we had much time just to talk or to do something with our group. Especially my group showed me their city centre. As our time was over all of us came together in the assembly hall again where we were listening to the music of some school bands. I just need to notice that they were really good and they had many school bands which all were very talented. In the evening the Danes thought we could go and meet in a Chinese restaurant.

Nostsee 4The third day was a Wednesday for which we had planned a trip to Skagen without our exchange students because they couldn’t miss much school because of us. Skagen is the most Northern town in Denmark where the North Sea and the Baltic Sea get together. It was really awesome because you could clearly see how the waves went from the Baltic to the North Sea. Nevertheless you should always pay attention because of the strong current there. That’s the reason why swimming is forbidden there throughout the year. After this trip we all met together with the Danish class. A girl from the Danish class invited us to spend a movie night at her house. She bought many snacks and the atmosphere there was really cozy.

The last day there we went to the school again, but this time we first had an English lesson with our exchange class where we could prove our skills in English grammar. Afterwards we took part in some other classes where they were taught in German. I think it was just really nice to take part there just because we could help them with their homework. I have never had the opportunity to sit in a class where students learn our language in the school, so I realized how hard it was for them just to speak a few words in German. We wondered why it is so hard for them and they explained that we would have some letters they do not have which make the words harder in pronunciation.
But we also tried to speak some tongue twisters in Danish and I’m able to say that it was not as easy as expected. It was clear that they found it as funny as we did. Shortly after the lessons we had to leave the school. So we all said goodbye to our host families and to the friends we found there.
On our way back home we visited the museum ArOS in Aarhus. The museum had a breathtaking view over the city. To the grand finale we all had the opportunity to spend some time for shopping in the big city. Museum Regenbogen

In summary, I can say that this exchange was a great experience for me and my further life. I learned a lot there about me and my language skills and improved them at the same time in just five days. It was really nice to watch and to take part in the life of another person in another country for a slightly longer period. I would recommend it to everybody who is thinking about doing an exchange in a foreign country for a longer time. After this you should clearly be able to say if something like this would fit to you or not.

(Angelika Malsam, WG 12)