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Kooperation mit Kirchengemeinde St. Bartholomäus

Kooperation Kirchengemeinde St. BartholomäusIn seinem Bestreben, ein Netzwerk mit nahestehenden Institutionen aufzubauen, hat das Berufskolleg St. Michael nun einen ganz neuen Weg eingeschlagen. Es ist die erste Schule im Bistum Münster, die eine Kooperation mit einer katholischen Kirchengemeinde eingeht. Dabei fungierte Schulleiter Lothar Weichel, gleichzeitig auch Mitglied im Pfarreirat der Ahlener Kirchengemeinde St. Bartholomäus, als Bindeglied der beiden Kooperationspartner. Der Schulträger, das Bischöfliche Generalvikariat, regte bereits vor einigen Jahren in einem offiziellen Papier die sinnvolle Vernetzung von Schulen und Kirchengemeinden im Bistum an.
Diese Idee griff Schulseelsorger Johannes Gröger auf und begreift die Kooperation als eine „große Chance für unsere Schüler, Kirche ganz anders wahrzunehmen.“ Als konkretes Beispiel einer Zusammenarbeit zwischen dem Berufskolleg St. Michael und der Kirchengemeinde St. Bartholomäus nannte er dabei die Firmung, die in den letzten 10 Jahren fünfmal am Berufskolleg durchgeführt wurde. Hier ergeben sich Überschneidungen, ebenso wie bei Projekten zur Fastenzeit oder zum Advent. Der leitende Pfarrer Dr. Ludger Kaulig bestätigt, dass es hier nur in beiderseitigem Interesse sein könne, gemeinsam „Formen der Begegnung zu finden und zu entwickeln“, diese dann auch zu „ritualisieren“ und dabei Synergieeffekte zu nutzen.
Eine Berührung mit St. Elisabeth gebe es ohnehin schon seit Jahren, ergänzt Weichel. Durch die räumliche Nähe zur Schule habe man immer schon die Kirche für Schulgottesdienste und auch das Pfarrheim als Möglichkeit eines außerschulischen Raums der Begegnung genutzt. Gröger bewertet die Kooperation als „spannend“ und hat „viele kreative Ideen“, um die vertraglichen Rahmenbedingungen konkret auszugestalten. Denkbar sind neben Kooperationen bei Fahrten und Projekten auch der Aufbau eines Netzwerks für Praktika und Ausbildungen in der Kirchenverwaltung und Zentralrendantur.
Insgesamt erhoffen sich alle Beteiligten, mit der Kooperation auf die veränderte schulische Situation mit einer immer längeren Aufenthaltszeit der Jugendlichen in der Schule und dem dadurch veränderten Freizeitverhalten der Schüler reagieren zu können. „Wir sind an einem Punkt, wo klassische Modelle der Kirchenarbeit nicht mehr funktionieren, weil sich die Welt verändert“, begründet Kaulig seine Motivation für die Kooperation. Und Carola Paulmichl, Vorsitzende des Pfarreirats, ergänzt: „Das ist unsere Chance als Pfarrei, mit Schülern ins Gespräch zu kommen, und den Lernort Schule und den Lernort Kirchengemeinde zu vernetzen und als Lebens- und Glaubensraum gemeinsam zu gestalten.“ Andererseits bietet sich der Schule eine ganz andere Qualität und Perspektive, wenn Unterricht nicht nur Theorie bleibt, sondern man „Orte des gelebten Glaubens“ besucht, unterstreicht Gröger den beiderseitigen Nutzen.
Als wesentliche Ziele der Kooperation werden in der Vereinbarung aufgeführt:
- Räume für Jugendliche eröffnen, in denen sie sich freiwillig in anderen Handlungszusammenhängen einbringen, soziale Beziehungen eigenverantwortlich pflegen und auch die positive Kraft des Glaubens erleben können;
- Förderung der sozialen Kompetenz;
- die positive Kraft des Glaubens erlebbar machen;
- die Vielfalt kirchlichen Lebens erfahren;
- Kontaktmöglichkeiten schaffen, die zu einer tieferen Auseinandersetzung mit dem Glauben führen können.

Kontakt

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Berufskolleg St. Michael
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