Am 26.01.2026 veröffentlicht


Am 26. Januar nahmen die WG 11, die WG 13 sowie die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Gedenkstättenfahrt des Berufskollegs St. Michael an einem Zeitzeugengespräch mit Frau Preckel teil.
Bereits im Vorfeld hatten wir uns im Unterricht intensiv mit der NS-Zeit beschäftigt und Fragen vorbereitet, die uns ein tieferes Verständnis des damaligen Alltags vermitteln sollten. So konnten wir das Gespräch aktiv mitgestalten und unsere Anliegen direkt an Frau Preckel richten.
Am Montag schilderte Frau Preckel eindrucksvoll ihre Erfahrungen während der Zeit des Nationalsozialismus im Kreis Warendorf. Sie wuchs in Ostbevern auf und verbrachte die Kriegsjahre auf einem Bauernhof. Ihre persönlichen Beschreibungen ermöglichten einen anschaulichen Einblick in das Leben auf dem Land und verdeutlichten, welche Herausforderungen die Menschen damals zu bewältigen hatten und wie stark der ländliche Alltag von den politischen Entwicklungen geprägt war.
Abschließend äußerte Frau Preckel auch ihre Einschätzung zur aktuellen politischen Lage. Sie formulierte ihre Sorge vor allem über den Krieg in der Ukraine und machte deutlich, wie wichtig Frieden und demokratische Stabilität seien. Mit Nachdruck appellierte sie an uns, unser Wahlrecht wahrzunehmen und aktiv Verantwortung für die Zukunft zu übernehmen. Die Begegnung mit der Zeitzeugin Frau Preckel machte uns bewusst, wie wichtig es ist, dass auch wir uns mit der Vergangenheit auseinandersetzen.
Verfasst von SchülerInnen der WG 11, Berufskolleg St. Michael